Die Eskapistin

Ich leide unter post-adoleszenter Bettverlustangst


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Das Cello mit dem dicken Bauch

Früher hatte eine Schulkameradin auf ihrem Federmäppchen „Mein Bauch gehört mir“ stehen. Der Slogan war (oder ist) ist unter denen weit verbreitet, die für ein Recht auf Abtreibung ohne demütigende Beratungen oder Verurteilungen durch andere sind. Aber darum soll es nicht gehen. Ich muss in vergangener Zeit häufig an „Mein Bauch gehört mir“ denken. Weiterlesen


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„Schiel nicht, das bleibt sonst so!“

Seit ich schwanger bin, höre ich Dinge. Viele Dinge. Was ich darf, was ich nicht darf. Was ich machen sollte, was ich nicht machen sollte. Kartoffelschalen von gekochten Kartoffeln sind böse, der Besuch eines Kaninchenstalls sorgt für eine Hasenscharte beim Kind, wenn ich zweimal am Tag die 88 Stufen zur Wohnung erklimme, werde ich das Kind sturzgeburtähnlich im unbeheizten Treppenhaus zur Welt bringen. Und dann, wenn das Kind da ist, darf ich es nicht kitzeln, weil es dann stottert. Eis gibt es im Winter nicht, weil es davon Läuse im Bauch gibt und von Wasser und Kirschen möchte ich gar nicht erst reden! Weiterlesen


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Was bleibt

In den vergangenen drei Monaten ist erst mein Opa gestorben, dann der Opa meines Freudes. Zweimal saßen wir dort und mussten Abschied nehmen, wie man so sagt. Wobei man nicht wirklich Abschied nimmt, weil vielleicht die Person weg ist, nicht aber das, an das wir uns erinnern, was die Person für uns ausmachte. Da ist noch so viel: Gespräche, die man hätte führen sollen, Fragen, die gefragt hätten werden müssen, Lachen, das hätte gelacht werden sollen. Vor allem das. Weiterlesen


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Kotzende Elefanten

Die Welt braucht Superhelden. Meine Freundinnen und ich kümmern uns drum.

Die Welt braucht Superhelden. Meine Freundinnen und ich kümmern uns drum.

Vor einiger Zeit begann ich an dieser Stelle einen Text zum Thema „Veränderungen“. Dass sie dann kommen, wenn man nicht mit ihnen rechnet, dass sie häufig wie neue Schuhe sind, in die man sich erst hineintragen muss und dass es Dinge gibt, die man nie erwartet hätte.

Und wenn ich dachte, 2014 habe mit dem Leipziger Freund und gemeinsamer Wohnung bereits genug Veränderung gebracht, so musste ich an einem Morgen im August erfahren, dass da noch mehr geht. Ein dunkles Plus auf einem Schwangerschaftstest und plötzlicher Ekel vor Zigarettenqualm und Frischkäse ware dann doch eindeutig. Weiterlesen


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Zusammenraufen

Manchmal passieren Dinge, die man nicht erwartet. Man kennt das: Eingekullert auf dem Lieblingssessel sitzen wir dort, baden in Selbstmitleid und sind der festen Überzeugung, dass uns nichts Gutes mehr widerfahren wird. So war es im vergangenen Winter auch bei mir und nie hätte ich gedacht, dass der Typ, der mir einreden wollte, sein Spitzname sei sein wirklicher Vorname, dann irgendwie mehr werden würde, als eben nur ein Typ. Weiterlesen

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