Die Eskapistin

Ich leide unter post-adoleszenter Bettverlustangst


Hinterlasse einen Kommentar

In eigener Sache: Liebster Award

Henning Uhle hat mich vor einiger Zeit bereits auf entzückende und mich sehr berührende Weise vorgestellt, nun habe ich von ihm eine Art Stöckchen bekommen, die „Nominierung Liebster Award“ heißt. Es gibt ein paar Fragen – und weil ich noch keinen Hunger habe, somit etwas Zeit, gibt es nun die Antworten. Weiterlesen

Werbeanzeigen


6 Kommentare

Mein erstes Mal

Ich bin der Überzeugung, dass erste Male im Leben nie aufhören sollten. Man ist nie zu alt, um Neues auszuprobieren. Meine Mutter sagte zu uns Kindern am Tisch immer „Sagt nicht, dass ihr es nicht mögt, wenn ihr es nicht ausprobiert habt“. Und so stellte ich aktiv fest, dass ich keinen Fenchel mag, keinen Milchreis, nicht das Innere von Tomaten, Gemüsesuppe. Es gilt natürlich auch für andere Dinge, die man in den meisten Fällen einmal ausprobieren sollte, bevor man laut schreit: „Mag! Ich! Nicht!“. Weiterlesen


3 Kommentare

Bettet euch!

Einer der besten Plätze auf der Welt ist mein Bett. 140 Zentimeter mal 200 Zentimeter nur für mich, bedeckt von einer 220 Zentimeter mal 260 Zentimeter großen Decke, diversen Kissen, einer Wärmflasche und diversen Decken, falls ich friere. Sich abends frischgeduscht ins Bett legen, die Füße unter die Wärmflasche schieben: das lässt beinahe jeden noch so bescheidenen Tag versöhnlich enden. Weiterlesen


3 Kommentare

Die Schublade

Wer wohl in der Schublade liegt?

Wer wohl in der Schublade liegt?

Meine Socken liegen in der obersten linken Kommodenschublade, die Bettwäsche rechts unten. Meine Eierlöffel liegen ganz vorne in der obersten Küchenschublade, Muffinförmchen stehen im rechten Küchenschrank. Ich bin eine Chaotin, aber auch ich habe Orte für Dinge, damit ich sie schneller finde. Schubladen sind praktisch, Schränke auch – nicht nur deshalb, weil man das Chaos in ihnen verschwinden lassen kann und dennoch alles ordentlich aussieht. Von Außen. Auf den ersten Blick. Für Besucher. Weiterlesen


2 Kommentare

Der Muttertag

Klein-Ulrike mit der Geburtstagsmutter.

Klein-Ulrike mit der Geburtstagsmutter.

Als meine Mutter so alt wie ich war, da hatte sie bereits drei Kinder. Ich war 14 Jahre alt und ein pubertierendes Greuel, mein kleiner großer Bruder war zwölf und träumte davon, Figuren-Entwickler bei Lego zu werden und der kleinste Bruder war sechs Jahre alt, kurz davor, eingeschult zu werden. Heute hat meine Mutter Geburtstag und der rechenfreudige Leser kann sich einmal überlegen, wie alt sie werden könnte. Weiterlesen