Die Eskapistin

Ich leide unter post-adoleszenter Bettverlustangst

Lesung: Schlingelding

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Mein Text, sechs Seiten. Eigene Theorien.Mein Text, sechs Seiten. Eigene Theorien.Mein Text, sechs Seiten. Eigene Theorien.

Mein Text, sechs Seiten. Eigene Theorien.

Am Sonntag habe ich das erste Mal einen Text von mir vorgelesen. Ich habe bereits unterrichtet und Vorträge gehalten – aber in den Fällen war es mir immer möglich, mindestens eine soziologische Theorie als Schutzschild zu nehmen. Bei dem eigenen Text ist da nicht sonderlich viel. Kein „Aber der hat gesagt“ und „Ich bewerte nur nach diesen Parametern, weil…“. Und weil auch der geneigte Leser erfahren soll, was ich so von mir gab: Hier der Text zur Bloggerlesung in Leipzig.

Schlingelding

Ich habe vor einiger Zeit über Schlingelding geschrieben. Schlingelding ist ein Mensch im Internet, der mir in einer Singlebörse empfohlen wurde. Aus Leipzig, mein Alter – vielleicht sollte die Freundin, die sagte, dass man im Internet tatsächlich brauchbares Material finden würde, doch recht behalten, dachte ich mir. Aber Schlingelding, der Name… Naja. Ihr wisst schon.

Eigentlich wollte ich mich nirgendwo anmelden. Ich bin nämlich nicht auf der Suche nach einem Mann. Das darf man nur nicht sagen. Denn es glaubt einem kein Mensch. „Alle Singles suchen Jemanden“ sagen selbst junge Menschen mit großmütterlichem Gesichtsausdruck und können sich vermutlich kaum zusammenreißen, den – meinen – Arm aufmunternd zu tätscheln.

Man kann als Single ohnehin nicht richtig viel richtig sagen und meinen und machen. „Ich komme allein gut klar“ zeichnet in die Gesichter der verschiedenen Gegenüber die Frage, was passiert, wenn ich mal in der Dusche ausrutsche, mir beim Kartoffelschälen in die Hand schneide oder abends kalte Füße habe (in der Reihenfolge: aufrappeln, weiterduschen. Pflaster holen. Wärmflasche machen.)

Oder es erwartet einen eben das „Das meinst Du aber nur“. Ich meine es offenbar nur, dass ich mich freue, auf meinem Sofa zu liegen, ohne mich dort mit einem Mann auszubalancieren, der dann, man hat sich gerade gefunden und nicht einmal die Fernbedienung fällt vom Bauch, aufsteht und sagt: „Ich muss mal aufs Klo.“ Ich bilde es mir auch nur ein, dass ich es mag, mich nach einem überkommunizierten Tag glückselig dem Schweigen hinzugeben. Offenbar weiß ich auch nach 32 Jahren nichts von mir.

– Nur der Vollständigkeit halber: Vergebene haben es ebenso schwer. Wenn sie sagen „Ich bin sehr glücklich“ und sich umdrehen, kommt danach meist ein getuscheltes „Ach, wenn man das betont, dann kann da doch etwas nicht stimmen!“ Wir glauben dem Glück, der Zufriedenheit anderer Menschen nicht, dem Unglück und der Unzufriedenheit aber immer. –

Kommen wir zurück zu Schlingelding. Der Name ist übrigens leicht abgeändert, die Wirklichkeit ist jedoch noch schlimmer.

Schlingelding steht als Synonym für ein riesiges Problem. Menschen, die die 30 überschritten haben und noch Single sind, die müssen eine Macke haben. Wir kennen diese furchtbaren Witze aus der Bravo, Bild und Girl: „Männer sind wie Toiletten. Entweder besetzt oder beschissen.“ Ich habe keine Ahnung, ob es da ein weibliches Äquivalent gibt, in dem irgendwas mit Frauen verglichen wird und über das dann zotig und auf Doppelpass-Niveau gelacht wird. (Sonntag, 11 Uhr, Sport1)

Sobald die 30 überschritten ist, ahnen wir: An dieser Weisheit könnte einiges dran sein. Manchmal ist die Macke offensichtlich, wie sich an Profilnamen zeigt (Schlingelding), manchmal muss man erst danach suchen. Eine Vorliebe für den falschen Fußballverein, ein Faible für schlechte Serien oder mangelnde Sockenhygiene sind ja nicht sofort ersichtlich.

Weitergedacht ist diese Annahme natürlich ein lupenreines Eigentor. Was wir auf andere schließen, muss in der Folge ja für alle Singles gelten, also auch für mich und all die anderen 15,9 Millionen Alleinlebenden allein in Deutschland – (Stand 2011 – die aktuelle Zahl kenne ich nicht, aber der 53-jährige Sohn der 86 Jahre alten Nachbarin ist nun auch getrennt).

Ich würde behaupten, dass ich in einem durchaus gesellschaftskomplatiblen Maße Macken habe (meine Freunde brechen bei dieser Ansage vermutlich in Tränen aus). Jeder der aber über mich oder zu mir sagen würde: „Älter als 30, Single, die muss doch eine Macke haben“ droht, Opfer sanktionierender Gewalt zu werden. Umgekehrt habe ich jedoch keinerlei Skrupel, jedem eine Macke anzureden. Die Streifen im Hemd zu breit, schlechter Koch, weil er Rezepte mit warmen Rosinen beherrscht oder aber ein Gewürzschrank, in dem auch Zucker steht. Der Möglichkeiten gibt es viele und ich finde sie alle.

Dabei hat vermutlich jeder Mensch irgendwann Macken, vermutlich so ab 25, wenn der Reiz der volljährigen Freiheit verschwunden ist und das Wort „Erwachsen“ im Kopf wie eine kaputte Leuchtreklame blinkt. Die Macken, sie kommen vom Laufen und Fallen, Knie aufschlagen und Kopf anhauen und der Hintern ist rot, weil wir uns schon so häufig in die Nesseln gesetzt haben. Es liegt an all den Dingen, die uns verletzen, an denen wir wachsen und die uns verändern.

Es ist nur so, dass es schwieriger wird, jemanden zu finden, an den man passt. Wie ein altes Puzzleteil, an dem Ecken fehlen und Kanten eingerissen sind. Oder wie ein Legostein, der eben schon etwas älter ist, mal unter der Heizung lag und etwas verzogen ist. Da passt dann nicht mehr jede Stein drauf, sondern nur noch der, der eben auch verzogen ist. Dass es dauern kann, dieses Teil zu finden, das weiß wohl jeder, der schon einmal die Lego-Prinzessinnenkrone in der Zehn-Kilogramm-Kiste mit Steinen suchte. Und meist findet man das Teil ohnehin nicht dort, wo alle anderen sind. Vermutlich tritt man aus Versehen drauf, wenn man barfuß und im Dunklen durch den
Flur mäandert.

Es ist ohnehin eine der am meisten herausgespieenen Weisheiten: „Er kommt, wenn Du nicht danach suchst“ und man denkt, a.) siehe oben, dass man doch nicht wirklich suchte und nur darauf fokussiert war b.) dass immer die Menschen, die das sagen, die waren, die einen in ihrer eigenen Single-Phase in den Wahnsinn trieben. „Ich brauche jetzt einen Freund“ jammerten sie und suchten mehr als alle Anderen. Das mit dem Nicht-suchen und Nicht-finden ist meist nur eine im nachhinein romantisierte Darstellung der wirklichen Gegebenheiten, in denen nicht selten Tequilla eine Rolle spielt.

Aber wir haben alle unsere Mythen. Sei es ein romantischer Augenblick, den wir erst im Nachhinein mit warmem Sonnenregen und dem anschließenden Regenbogen füllen oder aber die Vorstellung von sich selber als stilvollem Single (so wie Carrie Bradshaw ohne den Big-Liebeskummer, aber in schicken Klamotten in einem schicken Café mit schicken Freundinnen, die Kinder haben, die nicht auf die neue Handtasche sabbern).

Das ist auch vollkommen in Ordnung. Was wäre das Leben, wenn wir unsere eigenen Ereignisse nicht romantisieren oder unterhaltsamer und klischeemäßiger machen würden. Als ich vor einigen Jahren beim Aussetzen von Baby-Seehunden vom Boot fiel, mir mein Kinn aufschlug, Kiefer und Schulter prellte, da dachte ich noch im Wasser liegend – ich trug außerdem ein weißes Shirt, das sich mit dem Blut meines Kinns tränkte und sich an meine Haut wie so ein Vakumierding sog – was das für eine tolle Geschichte für den Blog und einen Tweet sei. Da wusste ich natürlich noch nicht, wie weh eine Kieferprellung tut und wie so ein Kinn bluten kann, wenn es auf eine scharfe Schiffskante geknallt ist. Aber gut. Die Vorstellung, wie ich es als Abenteuergeschichte mit mir als blutiger Heldin verbreiten könnte, tröstete über den ersten und zweiten Schmerz hinweg. (Und endlich habe ich hier die Möglichkeit, es allen zu erzählen.)

Es stellte sich, als ich mit Bekannten und Freunden über das umfangreiche Thema „Vermackt“ sprach, heraus, dass man mit dem Alter auch gar nicht gelassener wird und eher bereit ist, Dinge anzunehmen und wegzutolerieren. Stattdessen aber werden die Listen – was sollte ein Mann oder eine Frau mitbringen – immer länger und kleinteiliger. Eine Auswahl wird den geneigten Zuhörer vermutlich den nächsten Schnaps kommen lassen, ich beschränke mich deshalb nur auf wenige Punkte.

Eine ehemalige Arbeitskollegin wollte einen Mann, der nur einfarbige Socken trug. Streifen empfand sie als zu jugendlich, peinlich und als Zeichen emotionaler Unreife. Eine Bekannte ärgerte sich darüber, dass ihr Freund, später Ex-Freund, abends gern Salami aß und sie dann küssen wollte – sie empfand es als Respektlosigkeit und wollte ihm den Konsum von Salami generell verbieten; er kam seiner Freundin jedoch zuvor und trennte sich von seiner Freundin. Er unterstellte ihr Humorlosigkeit. Die Bekannte wollte in der Folge keinen Freund mehr, der Salami mochte. Ich habe seit einem schlimmen Erlebnis übrigens etwas gegen Einzelkinder, ich höre immer noch das hysterische Schreien einer Mutter im Ohr, für die Helikoptermutter noch eine Untertreibung gewesen wäre, die Frau war mehr eine vollfunktionstüchtige Drohne.

Es wäre ja sehr viel entspannter und alles gar kein Problem, wenn nicht eingangs erwähnte Fragen und Aussagen getroffen werden würden. Ohnehin hätte die Welt so viel weniger Probleme, wenn man sie nicht ständig durch überbordende Kommunikation perpetuieren würde.

Meine Lieblingsphrase (ich erwähnte eingangs ja schon einige) ist eindeutig „Der Mensch ist kein Einzelgänger, er ist ein Herdentier. ULRIKE.“. Das sagen Menschen, die nicht Straßenbahn fahren, weil dort so viele Menschen sind, und die Konzerte nicht mögen, weil dort so ein Gedränge ist. Blinder Fleck, Eigentor und so – hatten wir ja schon.

„Man möchte sich doch irgendwann komplett fühlen“, sagte ein ehemaliger Kollege immer, der mittlerweile geschieden ist – traurige Geschichte. All die Worte, die wir verwenden, wollen uns schon weis machen, dass ein Single nicht komplett ist.

„Alleinstehend“ klingt nach einem Baum, der beim ersten Sturm umknickt und dann von Moos überwuchert wird. Bei „Single“ – auch wenn ich das selber bereits gesagt habe – muss ich immer an die Single-Küche denken. Ein Zweiplattenherd, auf dem man nichts vernünftig kochen kann; Single-Wohnung sind ja auch meist ausgebaute Rumpelkammern, die nur zum Übergang dienen, weil man von einer Seite zur anderen Seite nur drei Sekunden braucht und spätestens nach zwei Jahren einen Koller bekommt.

Sich mit einem Zweiplattenherd zufriedenzugeben, das zeigt schon viel. Es ist wie mit den Menschen, die für sich selber kein Frühstück machen. Ich habe dem Thema vor einiger Zeit einen schier ausufernden Artikel gewidmet, weil es mich überrascht hat, wie viele Menschen für sich selber nicht den Tisch decken, sich nichts kochen – aber es dann machen, sobald eine zweite Person ins Leben tritt.

Ich schockiere mit meiner vor allem sonntäglichen Frühstücksroutine, Brötchen, Milchkaffee, Ei, Zeitung und/oder Doppelpass, meine Umwelt. “Du machst das für Dich allein?” sagen sie und schütteln halbgesenkt den Kopf, als wäre es die traurigste Handlung der Welt, für sich allein ein vernünftiges Frühstück zu machen.

Dabei: Traurig ist das Gegenteil. Wenn ich es mir selber nicht wert bin, ein Frühstück für mich zu machen – warum sollte ich diesen Wert jemals für einen anderen Menschen erlangen?

Ein Bekannter raucht wie ein Schlot, er trinkt nur Cola, isst Würstchen aus dem Glas und trägt Schuhe mit Loch. Er würde sein Leben gern ändern. „Aber für wen denn?“, fragte er mich einmal und ich dachte nur: „Na, für Dich.“

Ich fand das sehr unaufregend. Welcher erwachsene Mensch möchte denn der Grund dafür sein, dass jemand mit dem Rauchen aufhört, sich gesünder ernährt und sich vernünftig anzieht? Das ist Druck und ich mag keinen Druck, mich quält es des nächtens schon, dass die Katze sich nicht allein die Dose öffnen kann. Und das, obwohl mir gesagt wurde, Siamkatzen seien so unglaublich klug.

Und wenn man dann weg ist – vom Mann – ist man auch noch schuld, dass der verlottert. Nein, danke.

Und nun muss ich langsam zu einem Ende kommen. Und wer meinen Blog liest, der weiß: ein Schluss liegt mir gar nicht. Ich fühle mich immer genötigt, ratschlagend abzutreten, dabei kann man das kaum erwarten. Zudem wurde mir mal gesagt, ich sei pastoral. Auch ein Fazit kann ich kaum ziehen, was soll ich denn auch schon sagen? Und so bleibt mir nur übrig, mich fürs Zuhören zu bedanken und den Versuch eines freundlichen und aufmunternden Lächelns zu wagen.

—–

(Gelesen haben übrigens auch Marsha, Jule, Laura, Nils und Doreen für Frau Schnatalieund dem Weltnest habe ich hier ein Interview zur Veranstaltung gegeben.)

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11 Kommentare zu “Lesung: Schlingelding

  1. Und denken Sie erst einmal an all die Unglückseligen, die Milchreis lieben. Ein 1a-Ausschlussgrund!

    Vielleicht gelten Sie in einer Parallelwelt da draußen schon als nicht-verbindungskompatibel, weil Sie sich überhaupt ein Frühstück für sich selbst machen? Ach, es ist kompliziert. Aber bleiben Sie bloß beim gemütlichen Frühstück! (Ich benutze z.B. IMMER eine Serviette, bei jeder Mahlzeit, für mich allein. Sollte ich damit erst so lange warten, bis einer daherkommt und so? Nein!)

  2. „Und wenn man dann weg ist – vom Mann – ist man auch noch schuld, dass der verlottert. Nein, danke.“ – bei diesem Satz blieb mir nahezu der Mund offen stehen! So wahr!! Ich weiß nicht, wie ernst du das gemeint hast, aber das hab ich MEHRFACH erlebt! Entweder nach der Trennung oder in Sätzen wie „Der xyz kann froh sein, dass er die abc hat. Sonst würde der sein Leben nicht auf die Reihe bekommen.“ Wenn man dann selbst die abc sein sollte, na dann viel Spaß!

  3. Ich habe gut reden, ich bin aus einer verspäteten Pubertät direkt in eine Beziehung gestolpert, die sich seit 12 Jahren sehr richtig anfühlt, aber: Mich irritiert diese Suche nach „Jemandem“ so sehr. Dieses: Ich brauche „einen“ Freund. Ich suche „eine“ Frau. Nicht DEN? Nicht DIE? Ich will doch nicht mit jemandem zusammen sein, weil er „jemand“ ist, sondern weil er genau der ist, der er ist, oder? Ja, vielleicht halten wir uns für individueller als wir sind und dieser Liebe-Dich-selbst,-dann-kannst-du-heiraten-wen-du-willst-Fuzzi hat recht. Ich glaube an Begegnungen. Und an dieses Zack! Und Menschen, die nicht allein sein können kommen mir unfertig vor. Oh, wait.

  4. Ein wunderbarer Text.
    Viel besser als das Original!
    Zum Glück hat ihn @cHHrissi auf Twitter erwähnt.

    Natürlich find ich ihn nur deswegen so gut, weil ich (da ist bestimmt was faul) dieses Mal nicht durch das Raster gefallen wäre (die Frage nach dem Einzelkind). Da darf man sich schon mal freuen.

    Ansonsten, mit dem beschriebenen Single-Frühstück kann man jetzt nicht unbedingt angeben, finde ich. Hast du wenigstens ein Rührei gemeint?

    Und trotzdem bin ich in diesem Zusammenhang ebenso der Meinung, was man selbst nicht hat, kann man auch nicht geben. Anderseits ist es auch etwas Schönes, wenn man dem Anderen etwas mehr gibt als sich selbst.

    Abschließend denke ich tatsächlich auch, das Mädchen dort muss irgendwie eine Macke haben. Sie ist wirklich noch zu haben. Und das, obwohl sie ist wie sie ist. Und nicht weil sie über 30 und noch allein.

  5. Ein wunderbarer Text.
    Viel besser als das Original!
    Zum Glück hat ihn @cHHrissi auf Twitter erwähnt.

    Natürlich find ich ihn nur deswegen so gut, weil ich (da ist bestimmt was faul) dieses Mal nicht durch das Raster gefallen wäre (die Frage nach dem Einzelkind). Da darf man sich schon mal freuen.

    Ansonsten, mit dem beschriebenen Single-Frühstück kann man jetzt nicht unbedingt angeben, finde ich. Hast du dich wenigstens auf ein Rührei bezogen? Ich benutze übrigens auch IMMER eine Serviette (aber nur beim Abendessen).

    Und trotzdem bin ich in diesem Zusammenhang ebenso der Meinung, was man selbst nicht hat, kann man auch nicht geben. Anderseits ist es auch etwas Schönes, wenn man dem Anderen etwas mehr gibt als sich selbst.

    Abschließend denke ich tatsächlich auch, das Mädchen dort muss irgendwie eine Macke haben. Sie ist wirklich noch zu haben. Und das, obwohl sie ist wie sie ist. Und nicht weil sie über 30 und noch allein.

  6. Auf jeden Topf passt ein Deckel.
    Kommt Zeit kommt Rat.
    Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.
    Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.
    Usw.usf.

    Wir sollten alle wieder öfter Sofakissensticksprüche aufsagen, denn sie sind so wahr.
    Stress dich nicht mit Paarungsaufforderungen, kauf lieber Stickzeug. ❤

  7. Großartig! Ich habe mich beim lesen köstlich amüsiert. Ich bin ja schon älter und äh immer noch Single. Und zwar gern. Aber ich glaube, meine Freunde bedauern mich. Jedenfalls ist es doch recht auffällig, wie oft zufälligerweise irgendein entferntr Bekannter männlichen Geschlechts für kurze Zeit zum Freundeskreis gehört. Für vermutlich genau so lange, wie die Freunde brauchen, um zu merken „Den willse auch nicht“ Dabei kennen die mein Ausschlußkriterium gar nicht.
    SPAGHETTI MIT ZUCKER. Urrghs

  8. Pingback: Lesenswerte Links – Kalenderwoche 46 in 2013 > Vermischtes > Lesenswerte Links 2013

  9. Ein wunderbarer Text.
    Viel besser als das Original!

    Natürlich find ich ihn nur deswegen so gut, weil ich (da ist bestimmt was faul) dieses Mal nicht durch das Raster gefallen wäre (die Frage nach dem Einzelkind). Da darf man sich schon mal freuen.

    Ansonsten, mit dem beschriebenen Single-Frühstück kann man jetzt nicht unbedingt angeben, finde ich. Hast du dich wenigstens auf ein Rührei bezogen? Ich benutze übrigens auch IMMER eine Serviette (aber nur beim Abendessen).

    Und trotzdem bin ich in diesem Zusammenhang ebenso der Meinung, was man selbst nicht hat, kann man auch nicht geben. Anderseits ist es auch etwas Schönes, wenn man dem Anderen etwas mehr gibt als sich selbst.

    Abschließend denke ich tatsächlich auch, das Mädchen dort muss irgendwie eine Macke haben. Sie ist wirklich noch zu haben. Und das, obwohl sie ist wie sie ist. Und nicht weil sie über 30 und noch allein.

  10. Ein wunderbarer Text.
    Viel besser als das Original!

    Natürlich find ich ihn nur deswegen so gut, weil ich (da ist bestimmt was faul) dieses Mal nicht durch das Raster gefallen wäre (die Frage nach dem Einzelkind). Da darf man sich schon mal freuen.

    Ansonsten, mit dem beschriebenen Single-Frühstück kann man jetzt nicht unbedingt angeben, finde ich. Hast du dich wenigstens auf ein Rührei bezogen? Ich benutze übrigens auch IMMER eine Serviette (aber nur beim Abendessen).

    Und trotzdem bin ich in diesem Zusammenhang ebenso der Meinung, was man selbst nicht hat, kann man auch nicht geben. Anderseits ist es auch etwas Schönes, wenn man dem Anderen etwas mehr gibt als sich selbst.

    Abschließend denke ich tatsächlich auch, das Mädchen dort muss irgendwie eine Macke haben. Sie ist wirklich noch zu haben. Und das, obwohl sie ist wie sie ist. Und nicht weil sie über 30 und noch allein.

  11. Pingback: Road Trip Reloaded: pixoona Bloggertour goes East - pixoona.blog

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