Die Eskapistin

Ich leide unter post-adoleszenter Bettverlustangst

Sag es, Baby!

28 Kommentare

Am vergangenen Wochenende sprach (im Sinne von: twitterte) ich kurz mit einem Blogger und Twitterer hier aus Leipzig: HyaeneLeipzig. Es ging um meinen Eintrag zum Fußballfinale und seinen – seiner Meinung nach – recht langen Kommentar zum Text.

So kamen wir auf ein Thema: es wird kaum noch kommentiert in den Blogs. Auch er bloggt (und zwar hier). Besonders toll finde ich, um auch gleich mal eine Empfehlung auszusprechen, die Serie mit den Straßennamen der Stadt.

Dahinter steckt viel Arbeit. Immerhin wollen die richtigen Straßen und die Geschichten dahinter entdeckt werden. Wie gesagt: eine Menge Arbeit. Auch hinter meinen Kolumnen steckt Mühe. Ich schreibe zwar recht schnell, die Recherche erstreckt sich aber oftmals über einen längeren Zeitraum. Ich beobachte, lese und versuche, irgendeinen Mehrwert zu schaffen. Meistens ohne Erfolg. Aber nun gut: Leben ist Scheitern.

In der Statistik sieht man dann, dass eine ganze Menge Menschen die Artikel gelesen haben. Aber die Kommentare? Sie bleiben häufig bei null, selbst wenn eine konkrete Frage gestellt wird. Früher war mehr Kommentar.

Ich möchte niemanden beleidigen oder dazu nötigen. Immerhin bin ich nun auch keine Superkommentatorin. Oftmals liest man die Texte, denkt sich „Cool“ oder „Ach, wäre ich nie drauf gekommen“ oder „spannende Herangehensweise“ oder oder oder. Beinahe von uns allen arbeiten, studieren oder haben ein schreiendes und zahnendes Kind zuhause. Es gibt genug zu tun.

Das Problem ist nur – und nun einmal aus Bloggersicht – dass man, ich, nicht weiß, ob der Text nun Anklang gefunden hat. Wurde der nur gelesen, damit danach gesagt werden kann: „Ulle ist so ein dummes und naives Ding?“ Vielleicht ist dieser Umstand auch meiner Grundunsicherheit geschuldet.

Natürlich habe auch für diesen Text recherchiert. In Blogs. Und mir ist aufgefallen, dass generell wenig kommentiert wird. Ich habe also einmal versucht, von meiner egozentrischen Sicht abzurücken und das nicht-kommentieren als eine allgemeine Entwicklung zu betrachen.

Aber es gibt Ausnahmen. Und jetzt wird es sehr interessant. Und lästerhaft. Vermutlich sehr lästerhaft. Es gibt Blogger, die werden für ihre Texte von Unternehmen bezahlt. Weil sie gut über ein Produkt schreiben. Seien es nun Babywindeln oder Schokoriegel. Ich möchte das gar nicht verurteilen. Für mich wäre das nichts. Anfragen landen bei mir sofort im Papierkorb.

Diese Artikel werden zwar verlinkt und kommentiert und geliked, dass einem ganz anders werden kann. Aber sprachlich sind sie – weil abgestimmt auf SEO – in 98 Prozent der Fälle Wort-Desaster. Ein von mir gefundener Artikel zu Bubble Tea in einem affiliate-verseuchten Blog, sorgte für einen zehnminütigen Kreischanfall. Dabei glaube ich, dass sich SEO-optimiertes Schreiben und schönes Schreiben nicht ausschliessen müssen – es ist nur mühsam. Und mühsam ist doof. Und damit eben nicht gewinnmaximierend.

Aber kommen wir, ich, zurück: In diesen Blogs herrscht rege Betriebsamkeit. Zum einen natürlich, weil die Affiliate-Familie inzestuös ist, zum anderen aber auch, weil die Unternehmen immer wieder kleine Gimmicks rausrücken. Und der Mensch will gewinnen. Und sei es ein Schokoriegel.

Der „normale“ Blogger kann diesen Reiz natürlich nicht bieten. Wir haben nur unsere Worte und unsere Gedanken. Ein Einblick in die Welt, wie wir sie sehen und verstehen, die lässt sich nur schlecht in Schokoriegeln aufwerten. Ich für meinen Teil würde alle Schokoriegel der Welt gegen mehr Einblicke in die Welt von Kesro (aktuell: Pause), Ika, Frau Indica, Markus, Schubi, Ellen, Svenja, Sarah, Lorelei, Claudia, Kaputo, Steffi, Dexter oder Timo eintauschen.

Ich habe mir vorgenommen, für mich persönlich die Woche der „Blog-Aktion“ auszurufen (bis zum 15. Juli). Ich werde mehr kommentieren, mehr besternen und öfter mal „Gefällt mir“ klicken. Dafür gibt es zwar keinen Kinderwagen zu gewinnen, aber ich glaube, dass auch andere Blogger sich darüber freuen, wenn sie merken, dass sie auffallen und unterhalten und Anreize geben. Denn das ist ja das, was die Kommentare so toll macht: eine neue Denkweise, vielleicht eine Inspiration für einen kommenden Text. Es heißt ja Social Web, munkelt man. Und nicht: Lonely Web. Also: Sag es, Baby.

Wenn ich es richtig verstanden habe, schließt sich die Hyaene dem Vorhaben an. Wer noch?

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28 Kommentare zu “Sag es, Baby!

  1. Ein Stern für diesen Eintrag! ★
    Würde dir liebend gern eine Wagenladung Schokoriegel schicken, aber es ist so heiß in UnserschönesÖsterreich™ zur Zeit … Ich ess‘ nachher ein Birneneis auf dein Wohl. 🙂

  2. »Das Problem ist nur – und nun einmal aus Bloggersicht – dass man, ich, nicht weiß, ob der Text nun Anklang gefunden hat.«

    Nein, das weiß man nicht. Aber: Ist man denn nach einem Kommentar schlauer? Was müsste solch ein Kommentar mit sich bringen: Er sollte am Text andocken, ihn weiterdenken, vielleicht komplett in Frage stellen, oder aber mit einem Verweis auf andere Texte erweitern. Daher kann es einem eigentlich nur an qualifizierten Kommentaren, nicht aber KPdSU-haften Zustimmungsbekundungen liegen. Das wiederum benötigt einen Text, der zu solchen Formen der Auseinandersetzung anregt; doch dieser Aspekt ist bspw. in vielen Blogs die ich lese überhaupt nicht gegeben, weil sie Literarisches ohne Anspruch auf Anschlusskommunikation bieten. Und das ist nicht schlimm!

    »…SEO-Blogs und Feedbacks…«

    Stellen Sie sich vor, wie ich mit leicht purpurner Visage nach unten blicke, die Luft anhalte und gravitätisch, beinahe schon resignierend den Kopf schüttle. Ja, SEO gibt es. Ja, sie benutzen das gleiche Medium und die gleichen Techniken. Ja, sie optimieren ihre Algorithmen und erhalten bessere Messwerte im Bezug auf Aufmerksamkeit. Aber was folgt daraus? Doch nichts anderes als die Erkenntnis, dass die Algorithmen der so gemessenen Aufmerksamkeit nichts, aber auch gar nichts über die Qualität oder Relevanz des dort „geschriebenen“ aussagt! Von daher sollten Blogger sich vor all dieser Pseudoempirie hüten, sie vielleicht sogar gänzlich beiseite lassen, wenn sie in ihrer Unerfülltheit nur Sorge erzeugt.

    »…möchte gerne mehr kommentieren…«

    Persönlich empfinde ich es als extrem unangenehm, wenn ich kommentiere und der Blogger kein Feedback auf mein Feedback abgibt. Es ist geradezu niederschmetternd, als würde man in einen offenen Gulli hinein rufen, in der Hoffnung, dass da unten im Schwarz jemand sitzt, den das interessiert. Vielleicht ist das auch einer der Schwachpunkte der Kommentarfolklore: Die Anmerkung des Lesers nicht als aktives Kommunikationsangebot aufzugreifen sondern einzig als Zahl neben der Artikelüberschrift stehen zu haben, aus welchen Gründen auch immer.

    Vielleicht habe ich aber auch nur gar keine Ahnung.

    • Da musste ich doch nun tatsächlich eine halbe Stunde sinnieren, um all die Aspekte in ihrer ganzen Bandbreite begreifen zu können. Was ich gut finde.

      Natürlich ist man nach einem Kommentar nicht immer schlauer. Und sicherlich hast Du recht, wenn Du sagst, dass einige Textformen einen Kommentar kaum „erlauben“. Aber bei Kolumnen, so denke ich, ist immer etwas Provokationspotential vorhanden. Oder eine andere Sichtweise. Ich möchte auch niemanden zwingen. Wenn ich aber manchmal sehe, wie viel vor vier oder fünf Jahren noch in diesem Blog diskutiert wurde, dann frage ich mich: Warum nun nicht mehr?

      Und SEO: Ich lehne das ohnehin ab. Es ist ein furchtbarer Zufall, dass in „Poesie“ rückwärts gelesen SEO drinsteckt. Kein Zufall ist, dass sich „Eis“ und „Po“ in dem Wort verstecken. Aber nun gut…

      Ich versuche, eigentlich immer zu antworten. Manchmal mache ich es in einer Mail, wenn ich glaube, dass es privater wird. Ab und zu gibt es auch keine Anknüpfungspunkte. Aber generell denke ich, dass ich keine Kommentare verlangen darf, diese dann aber nur schweigend hinnehmen darf.

  3. Ich danke dir sehr für die Lorbeeren über meinen kleinen bescheidenen Blog und meiner Arbeit.
    Vielleicht interessiert es nicht viele, was über was/wen ich schreibe, mir Gedanken mache, verweise, zeige, was auch immer. Vielleicht ist es auch langweilig. Ich weiß es nicht. Gerade der 4. Teil meiner Straßennamen-Reihe zeigte kaum Interesse. Auf Wunsch einer einzelnen Person habe ich diesen Namen/diese Straße ausgewählt und sorgfältig zusammengestellt, ohne irgendwo zu kopieren o.ä. Von der Person, die es sich gewünscht hat, kam keine Rückmeldung. Wahrscheinlich noch nicht mal gelesen. Erstaunlicherweise ist es sogar der Artikel, der die wenigsten Klicks aller meiner Beiträge hat, obwohl da eigentlich ein großer Name dahinter steht (nein, ich meine nicht mich).
    Ich weiß, ich bin kein großer Schreiber (wie zum Beispiel die Verfasserin dieses Beitrages/Blog). Mir persönlich reichen ja schon ein „Gefällt mir“-Klick oder einfache Kommentar wie „Super“ oder „Danke“ unter einem Beitrag. So weiß ich, der Beitrag ist bei jemanden angekommen und die Arbeit und Mühe hat sich gelohnt.
    Aber gut, wahrscheinlich denken die meisten einfach anders. Ich versuche mein Glück weiter. Einige Artikel haben sich von meiner Seite her schon gelohnt. Klickzahlen aus diversen Suchmaschinen sagen mir, es wurde mindestens der erste Absatz gelesen und es wird auch danach gesucht bzw. besteht ein gewisses Interesse über bestimmte Dinge. Auch wenn kein Feedback von den Lesern kommt…

    Danke nochmals!

    • Ich freue mich über jeden Artikel von Dir. Und lese regelmäßig. Egal ob die Straßen, die lauteste Brücke der Welt, Videofunde oder das Wetter. Alles. (Mehr an anderer Stelle)

  4. Das mit den Kommentaren hat tatsächlich nach gelassen (wenn dir mein subjektiver Eindruck als Bestätigung reicht). Außer natürlich, man hat einen Mode-Blog und postet jeden Tag Outfits, da fliegen einem die Kommentare nur so zu (auch das ist nur mein subjektiver Eindruck).

  5. Hmm, ich habe den Eindruck, dass ich schon regelmäßig kommentiere. Da, wo es etwas zu sagen gibt oder ich Lust habe.

    Mir scheint eher – und ja, liebe Kinder, auch ich komme mit einem siebeneinhalb Jahre alten Blog noch aus der Zeit der innerblöglichen Verlinkung und des Kommunizierens in den Kommentaren, jaja … – dass das Reden eher auf Twitter und FB stattfindet. For good or for bad. Ich mag ja eigentlich das gute alte Blog lieber, nicht zuletzt, weil dort alles meins ist, aber was soll man machen.

    Ich stelle jedoch auch fest, dass manchmal wenig Konstanz herrscht – nach ungefähr einem Jahr des Bloggens (denn ja, es machen ja immer noch Leute neue Blogs auf) hört’s bei Vielen mit der Kommunikationsfreude wieder auf.

    Grundvoraussetzung fürs Kommunizieren jedoch ist, dass man etwas zu sagen hat oder zumindest meint, dies zu haben. Davon versuche ich manche Fachkollegen in meinem Beruf ständig zu überzeugen – ich finde, es gibt viel zu sagen, was man nach außen über ihre Festivals oder Messen verwutzen kann, sie finden es nicht. Manchmal muss ihnen die Themen-Würmer aus der Nase ziehen. Und ich kenne Leute, die sind einfach kommunikativ und sagen was und haben auch was zu sagen, sei es inhaltlich oder formal interessant. Sie stellen unorthodoxe Fragen oder haben eine ungewohnte Sicht auf die Welt und wollen die auch mitteilen.

    Aber ansonsten bin ich völlig d’accord: Kommentieren tut auch dem Bekommentierten gut. Ich habe mit meinen Fotogeschichten und v.a. im Sommer oft das Gefühl, dass ich wirklich tagebuchblogge und keiner mehr mitliest.

    Vielen Dank für die Erwähnung von HyaeneLeipzig – ich habe sofort in die Klara-Wieck-Geschichte und das Blog hineingelesen. Wie interessant und gehaltvoll. Kommt sofort in meine Lesezeichenliste!

    • Mit FB und Twitter hast Du Recht. Ebenso wie bei „Lieber im Blog, weil das meins ist“. Und natürlich muss nicht ständig hin und hergelobt werden. Aber vielleicht ein Einwand, eine gegenteilige Meinung – das wäre schon toll. Nur keinen Troll bitte!

      Und: In unserer Branche wird die Zeit kommen, da werden sich die Arbeitgeber die Finger nach uns SocialMediatisten wundkratzen. Dann, wenn sie verstehen, dass die wirkliche gute Arbeit die machen, deren oberstes Ziel die Kommunikation ist – und nicht die Auffindbarkeit mit Google.

  6. Mühsam = Doof. Doof = Nicht gewinnmaximierend.
    Bestechend logisch.
    Gefällt mir auf jeden Fall gut, dein Ansinnen. Denn ich erinnere mich gern an die Zeit zurück, in der in popligen Kommentar-Boxen noch echte Gespräche entstanden, und in der man über Kommunikation in einem persönlichen Blog dann und wann auch mal echte, neue Menschen kennen und schätzen gelernt hat und mit denen dann auch mal einen Kaffee trinken ging. Oder 3 Jahre eine Beziehung führte. Über Facebook habe ich noch nie jemanden kennengelernt. Deswegen ist es eigentlich ärgerlich, dass sich die Kommunikation, wie Frau Indica richtig bemerkt hat, in die neuen Netzwerke verlagert hat.
    Ich werde mein Bestes geben, an der Aktionswoche teilzunehmen. Und bei der Gelegenheit auch gleich mal meine Lesezeichenliste durchblättern. Die Hälfte meiner gespeicherten Blogs endet wahrscheinlich inzwischen an einem toten Ende.

    Das muss nicht sein! 😉

    • Ja, mach mit! Das finde ich super! Und: Genau, diese ellenlangen Kommentare, diese Weiterentwicklung der Texte und Beziehungen unter dem eigentlichen Text. Wunderbar! Immerhin: Ich habe über das Bloggen meine beste Freundin kennengelernt. Über die Kommentare. Und diese Chance sollte man sich nicht entgehen lassen…

  7. Ich kann nur für mich persönlich sprechen, und da würde ich Folgendes sagen: Früher, als alles besser war und mehr kommentiert wurde, gab es auf myblog eine aktive Community mit vielen Gleichaltrigen, die in vergleichbaren Situationen waren. Das gab dann, einmal mit dem Kommentieren angefangen, einen Schneeballeffekt. Inzwischen ist die Community tot und mein Blog vermutlich jenseits jeder Nachvollziehbarkeit. Wenn dann keine Kommentare mehr kommen, ist das nicht weiter tragisch.
    Wenn ich selbst mal irgendwo kommentiere, was selten genug vorkommt, verpufft es die meiste Zeit im Äther. Die wirkliche spannende Frage, warum ich so selten aktiv werde, ist nicht so einfach zu beantworten. Vermutlich weil dieses Gefühl, noch Teil von irgendetwas zu sein, nicht mehr da ist. Und dazu eben noch die Frustrationsgefahr, ins Leere zu reden. Ein Teufelskreis.
    Das war übrigens ein ganz mieser Trick, die Leute hier namentlich zu nennen. 😉

  8. auch wenn das jetzt hier alles natürlich das gegenteil beweist: es wird wirkluch (auch von mir) recht wenig kommentiert. Und da kommt wohl in der tat einiges zusammen – facebook und twitter, die art vieler blogbeiträge.
    Auffällig ist vor allem auch, dass es zwischen kurzem lob und anonymer pöbelei nicht mehr viel gibt. Gerade diskussionen um der sache und der spannenden diskussion willen gibt es sehr selten – aber das ist auch im „real life“ so.

    • Es gibt ja auch Themen, die eignen sich nicht für einen Kommentar. Aber wenn Du beispielsweise coole Dinge über Serien schreibst oder über Protestsongs, dann ist eine zweite Sicht – wenn man sich selber etwas damit auskennt – toll.

      • Tja, nur was soll man noch sagen, wenn ich schon alles gesagt habe 😉
        Aber ich denke, grad bei umfangreicheren texten ist das ein problem, weil das evtl. doch einige dann vom kommentieren abschreckt …

  9. Also, ich weiß ja nicht. Es gibt ja Leute, bei denen total viel kommentiert und auch diskutiert wird – ich denke da an Frau Kaltmamsell oder Lila mit ihren Letters from Rungholt. Bei ersterer gilt sicher auch, dass sie ein kommunikativer Mensch ist, bei Lila polarisiert oder interessiert das Thema Israel wiederum oft.

    Ich habe übrigens auch meinen besten Freund, meinen werten Herrn Verlobten, übers Bloggen kennen gelernt. Und bis heute immer wieder total spannende, herzliche, interessante Menschen, die mir in echt manchmal gar nicht über den Weg gelaufen wären (anderes Berufsumfeld, gleiches Umfeld, aber in ganz anderer Stadt – hallo Ulrike! Winkewinke!). In letzter Zeit habe ich mich gefreut, eben die hiesige Gastgeberin und Anregerin dieses Blogs getroffen zu haben und auch Miz Kitty und den Herrn Typographen habe ich – zwar auf der rp12 verabredet kurz getroffen -, aber da sind die Gespräche auch noch lange nicht beendet. Und die Frau Isabo in Hamburg und so weiter und so fort. Jedenfalls habe ich festgestellt, dass ich soooo interessante Menschen kennen gelernt habe übers Bloggen, ich möchte es nicht missen! (Und ich war nicht auf der Suche nach ihnen … wir haben uns einfach gefunden, das finde ich am allerschönsten daran.)

    Ich vertrau einfach mal darauf, dass das auch so weitergeht, immerhin ist es seit siebeneinhalb Jahren schon so. So gut.

  10. Hallo! Habe deinen Blog gerade über Ellen gefunden und für unmittelbar sympathisch befunden. Nun ist mein Blog keiner, der besonders in die Tiefe geht, diskussionswürdige Themen aufwirft oder Widerspruch auslöst, trotzdem habe auch ich das Gefühl, dass das Kommentieren weniger geworden ist. Natürlich vermisse ich auch keine Kommentare wie „Schön, schau mal auf meinem Blog vorbei“, aber ein bisschen Zuspruch hier und da tut auch nicht weh. Ich gebe mir grundsätzlich Mühe (zumindest ab und zu) ein Feedback zu hinterlassen und werde das auch weiterhin tun! Und dein Blog wandert in den Reader!

  11. Liebe Ulle,

    der Beitrag ist gut und wichtig! Ab und an braucht man mal einen kleinen Rüttler, um eigene Verhaltensweisen zu hinterfragen – so auch das Nicht-Kommentieren.

    Ich werfe in meinen eigenen Beiträgen ja kaum philosophische Fragen auf, sondern poste hier und dort mal ein Foto oder erzähle kurz und knapp was ich so treibe. Und das dann auch noch in höchst unregelmäßigen Abständen. Das Gleiche gilt für die Kommentare, die ich so hinterlasse hinterlassen sollte. Kommunikation ist… manchmal ein Akt. Daher wundert es mich auch weniger, dass bei mir kaum Kommentare landen. Und umso mehr freue ich mich über diejenigen, die schließlich doch ein paar Worte schreiben! 🙂

    Und genau weil ich weiß wie gut sich dieses Feedback anfühlt, sollte ich mich schämen selbst so wenig zu kommentieren! Ich kasteie mich nun mit einem Buch, das da heißt „Die Wörter“ und gelobe Besserung! 🙂

    Huch, das war ja ein Kommentar!

    • Ok, HTML ist nicht erlaubt, oder? In jedem Fall sollte das erste „hinterlasse“ durchgestrichen sein. Die Funktion habe ich noch nie genutzt, das wäre hier Premiere. Welch ein Fehlschlag! Ich suche mir nun ein HTML-Buch und kasteie mich weiter! 😉

  12. Pingback: bloggers of the world unite? « luks blog

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