Die Eskapistin

Ich leide unter post-adoleszenter Bettverlustangst

In eigener Sache

10 Kommentare

Im Prinzip kann ich den Tag „Männer“ knicken. Hat mir arbeitstechnisch ein Psychologe doch versichert, dass all die Querelen, Fragen und Unwägbarkeiten des menschlichen Miteinander darin erklärt sind, dass wir eben unterschiedlich sind. Punkt. Ganz einfach. Der Artikel dazu: hier. Wahrscheinlich werde ich Unbelehrbare aber auch weiterhin am Leben (ver)zweifeln.

Und dann noch etwas, organisatorisch sozusagen. Immer mehr Beschwerden erreichen mich, die Texte wären beinahe leserunfreundlich lang. Deswegen denke ich über die Einführung von Zwischenüberschriften nach (was die Texte nicht kürzer machen wird, aber immerhin den Eindruck vermittelt, dass es so sein könnte). Weil ich mich morgens aber nicht einmal entscheiden kann, welches Paar meiner unzähligen schwarzen Socken ich anziehen soll, brauche ich Unterstützung. Und wie in einer wahren Demokratie soll eine Wahl die Entscheidung bringen. Der Geist aller politischen Denker berauscht mich in diesem Moment sogar.

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10 Kommentare zu “In eigener Sache

  1. Leserunfreundlich? Was sollen denn da die armen Schriftsteller sagen, die ganze Romane verfassen. Werden die irgendwann nicht mehr gelesen, weil sie leserunfreundlich sind? Wer nicht lesen will, soll fernsehen…

  2. Also ich finde Deine Artikel auch nicht leseunfreundlich. Aber mach mal, vielleicht unterstützt das ja sogar noch Deinen Schreibprozess. Also nicht, dass das vonnöten wäre, also, Du weisst schon. 🙂

    • mein schreibprozess muss wirklich durch GAR NICHTS unterstützt werden. manchmal wünschte ich mir, es gebe etwas, das mich hindert. cocktails sind da auch eher kontraproduktiv.

  3. Wer sagt denn sowas? Ich freue mich immer über diese „langen“ Artikel.
    Gerade, als ich diesen geöffnet habe, war mein erster Gedanke „Schade, nur so ein kurzer Text“. Also: WEITER SO!!! 🙂

  4. Also, ich finde auch überhaupt nicht, dass deine Texte zu lang sind. Meist denke ich eher, schade, schon fertig 🙂
    Aber wenn es anderen hilft, dann mach Zwischenüberschriften. Die sind ja laut meinem Chef auch eine Kunst, bin also sehr gespannt!

    • ich quäle mich bei der arbeit jeden tag mit den zwischenüberschriften. das problem ist nämlich: da ist die grenze zwischen genialität und selbstbeweihräucherung einfach zuuu schmal!

  5. Texte sind bekanntermaßen immer so lang wie sie sein müssen. Ich bin froh über Ihre „langen“ Texte. Kurzes gibt’s auf Twitter, FB und anderswo, das müssen Sie in ihrem Blog nicht auch noch machen. Das Internet ist schließlich dazu da, dass man es vollschreibt.

    Zum Thema Zwischenüberschriften bin ich völlig leidenschaftslos. Absätze hat’s ja und die sind das Wichtigste zur Orientierung im Text.

  6. also wenn wir schon bei leserfreundlichkeit sind, ich würde mich freuen, wenn man den gesamten artikel im rss reader lesen könnte. gerne auch lang und ohne zwischenüberschriften.

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