Die Eskapistin

Ich leide unter post-adoleszenter Bettverlustangst

Ein Jahresrückblick in Texten 1/2

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Ende des Jahres. Eine Zeit, in der an jeder Litfaßsäule ein Jahresrückblick zu lesen ist. Und da das Internet die Litfaßsäule der Moderne ist – deshalb darf auch hier ein kleiner Rückblick nicht fehlen. Und deshalb habe ich mir mal die Mühe gemacht, alle Texte von 2010 noch mal zu lesen und aus jedem Monat eine Frage oder Feststellung herauszusuchen. Im zweiten Teil gibt es dann übrigens etwas zu sehen.

Januar: „Würde mich ein Mann „Schatz“ nennen – ich würde mich nicht fremdschämen, ich würde mich selbstschämen.“ (von hier)

Februar: „Ist „für etwas Brennen“ ein Modell, das die allgemeine Wirtschaftskrise ausgelöscht hat?“ (von hier)

März: „Die letzte Bastion des Mannes ist die Toilette.“ (von hier)

April: „Was soll ich mit einem Mann, bei dem ich Angst haben muss, dass er mir vor Hunger in die Kehle beisst?“ (von hier)

Mai: „Denn während andere Gedanken hin und her schieben und dabei die Rettung der Welt im Blick haben, denke ich nur an eine Rettung: meine.“ (von hier)

Juni: „Wenn also nach dem Public-Viewing irgendwelche schwarzrotgold-gewandeten Menschen vor mir stehen und mich als Vaterlands-Verräterin beschimpfen, dann nehme ich mir das Recht raus, verwirrt aus meinem England-Trikot herauszuschauen.“ (von hier)

Juli: „Der gemeine Single-Mann hält uns Frauen für extrem oberflächlich.“ (von hier)

August: „Wenn Männer gut riechen, knallen uns die Hormone gegen die Schädeldecke – alter Duftfalter!“ (von hier)

September: „Und wenn ich schon keine Tore schießen kann, mir ein Schuss mit Effet nie gelingen wird – ich würde gerne mal eine Flanke schlagen, und das eben – fintenreich.“ (von hier)

Oktober: „Dann schieben sich schlechtgelaunte Menschen durch die viel zu schmalen Gänge, Champignons kullern über den Boden, an der Fleischtheke stauen sich die Menschen bis zum Käsestand und an den fünf geöffneten Kassen stehen Paare, die merken müssen, dass gemeinsam einkaufen keine Gemeinsamkeit ist.“ (von hier)

November: „Und weil ich mich selber als erbärmliche Gestalt in der Terrassentür spiegele, weine ich noch mehr.“ (von hier)

Dezember: „Andere mögen von Hausdächern springen und erst 30 Meter vor dem Aufprall ihren Fallschirm öffnen – ich lese und sehe Krimis.“ (von hier)

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