Die Eskapistin

Ich leide unter post-adoleszenter Bettverlustangst

Eine Lanze brechen für – Chemnitz

3 Kommentare

Ich finde Michael Ballack total doof. Meinetwegen hätte Kevin Prince Boateng mich auch auf ewig von dem Mann befreien und ihm einen Splitterbruch an der Hüfte zufügen können. Michael Ballack ist einfach – argh. Und – der Apfel fällt nicht weit vom Stamm – so etwas dachte ich auch von Chemnitz, auch bekannt als ehemals Karl-Marx-Stadt. Und obwohl ich ungerne Fehler zugebe – bei Chemnitz habe ich mich geirrt.

Ich habe eine Schwäche für Städtebau. Es gibt eigentlich kaum etwas, was ich wirklich hässlich finde. Selbst Plattenbauten haben für mich eine Ästhetik, der ich mich nur schwer entziehen kann. Und Chemnitz bietet Plattenbau – gemischt mit alten Gebäuden der Jahrhundertwende. Stundenlang wanderte ich durch die Fußgängerzone (alles ganz neu und erst seit Mitte der 1990er im Bau) und durch den alten – und teilweise sehr renovierungsbedürftigen – Stadtteil Kaßberg. Wer sich also einmal nach Sachsen traut (so wegen Vorurteilen und so) sollte Chemnitz einen Besuch abstatten und im La Bouchee (Innere Klosterstraße) einen Milchkaffee trinken und an der Chemnitz (der Fluss, nach der die Stadt benannt ist) spazieren. Toll! (Und: Ja, ich habe auch Hochwasserschäden gesehen)

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3 Kommentare zu “Eine Lanze brechen für – Chemnitz

  1. Ich persönlich kann Ihnen unbedingt einen Besuch in Eisenhüttenstadt empfehlen. Als Kind des Beinah-Ruhrgebiets wärmt natürlich jede Stadt mit Stahlwerken mein Herz, aber besonders hat es mir die „Planstadt Eisenhüttenstadt“ in ihrem alten Zentrum angetan. Glücklicherweise ist davon viel erhalten und gern schwärme ich ein bis zwei Mal jährlich von der Arbeitsbasis Frankfurt (Oder) zu einem Besuch ins „Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR“ aus.

    Gern merke ich mir Ihren Tipp mit Chemnitz, wovon ich mir bislang keine Vorstellung gemacht hatte.

  2. Hatte mal ein Vorstellungsgespräch in Chemnitz und kann dir nur zustimmen: war von der Stadt auch sehr positiv überrascht! Leider wurden mir allerdings von einigen Bewohnern so ein paar Vorurteile sehr offensiv bestätigt, weswegen es mich nicht sonderlich betrübt, dass es mit dem Job nicht geklappt hat …

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