Die Eskapistin

Ich leide unter post-adoleszenter Bettverlustangst

Urlaub – Oha

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Ich habe Urlaub. Also mein erster richtiger Urlaub, seitdem ich arbeite. Zwei Wochen – eine habe ich bereits hinter mir. Und ich bin schockiert, wie schnell ich gelernt habe, nix zu tun. Beispiel heute (Sonntag): Bis halb eins geschlafen (dass das überhaupt noch funktioniert), Fernseher angemacht, im Internet gedaddelt, geduscht, Frühstück gemacht, Kaffee wieder mit ins Bett genommen, „Supertalent“ geguckt, im Internet gedaddelt, immer noch im Bett liegend mit dem Schildermann telefoniert, Simpsons geguckt, Essen gekocht, im Bett Kartoffelsuppe gegessen. Nun liege ich immer noch im/auf dem Bett, sehe NCIS und kann voller Stolz behaupten, dass ich es gerade geschafft habe, mein Tellerchen immerhin abzuwaschen.

Ich sollte mir für die kommende Woche einen Plan machen. Einen Plan, mit Dingen, die getan werden sollten. Beispielsweise: Zwei Stunden an der frischen Luft verbringen. Oder: Kühlschrank abtauen (währenddessen kann ich ja auch auf dem Bett liegen und Unterschichtenfernsehen konsumieren). Oder auch: Dem Kollegen die restlichen Süßigkeiten von Martini vorbeibringen (das bedeutet Kaffee bedeutet Reden bedeutet Kontakt zur Außenwelt). Plan mache ich morgen. Nun daddel ich noch im Internet. Vielleicht lege ich gleich auch ein paar Klamotten zusammen. Gestern habe ich nämlich eine Waschmaschine angestellt!

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