Die Eskapistin

Ich leide unter post-adoleszenter Bettverlustangst

Die Freiheit des einen ist das Unverständnis des Anderen

4 Kommentare

Eigentlich weiß ich gar nicht, warum ich obigen Titel verwendet habe. Er fiel mir ein, als ich kaffeetragend durch die Redaktion lief. Ich war in Gedanken und plötzlich war da dieser Satz. Und ich habe ihn erst gar nicht verstanden: Die Freiheit des einen ist das Unverständis des Anderen….

Vielleicht kam er mir in den Sinn, weil ich über zwei Gespräche nachdachte, die ich in letzter Zeit mit einer mir sehr lieb gewonnenen Volontärin des OK-Magazins und dem fabelhaften A. geführt habe. Über die Tatsache, das es erst ein WIR geben kann, wenn es eigenständige ICHs sind. Auf zwei ICHs steht es doch besser als auf einem wackeligen WIR. Oder, und das war Punkt der Unterhaltungen, sind ICH und ICH und ICH verrückt? Ist unsere These Beweis dafür, dass wir Angst vor Nähe haben könnten (haben ICH, ICH und ICH nicht)? Dass wir einfach noch nicht die richtigen Buchstaben des WIR gefunden haben? Dass ICH, ICH und ICH vielleicht egoistisch sind?

Hach, wäre ich nur mit 15 Jahren nicht dem Irrtum aufgesessen, dass mit Ende 20 (AAAAAAAAAAAAAH!) alles so einfach ist. Ist es nicht. Erfahrungswerte versauen einem ja alles „einfach“.

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4 Kommentare zu “Die Freiheit des einen ist das Unverständnis des Anderen

  1. Ahaaaaa….. kapier ich nicht

  2. ich, ich und ich können ohne probleme das happy- camperste wir bilden, wenn ich, ich und ich in ihren persönlichkeiten gefestigt genug und fröhlich genug sind, sich trotz des individuellen ichs auf die anderen ichs einzulassen.

    war das jetzt doof?

    „wir“ sollte man vielleicht einfach durch „ich- gemeinschaft“ ersetzen. das würde das verständnis erleichtern 😉

  3. Du bist erst Ende 20? Wow!

    Ich bin Ende 40, Polizistin und transsexuell.
    Und bitte glaub mir: es ändert sich letztlich N I C H T S !
    Außer, dass man mehr Falten bekommt und irgendwann feststellt, dass selbst die vertrautesten WIR doch nur zwei egoistische ICHs waren.
    ICH fühlt sich häufig schwach und ist dabei doch so stark.
    – Svenja –

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