Die Eskapistin

Ich leide unter post-adoleszenter Bettverlustangst

Warum ist die Banane krumm?

3 Kommentare

Gestern haben wir im Interview-Kurs gelernt, dass man in Interviews keine „Warum“-Fragen stellen darf. Warum (haha)? Diese Fragen sind kaum zu beantworten. Oder nur sehr schwer. Zu schwer für ein Interview. Denn oft kann nur mit langweiligen Platitüden geantwortet werden. Beispiele gefällig?

– Warum liebst Du diesen Mann?

– Warum magst Du keinen Milchreis?

– Warum engagierst Du Dich in keiner Partei?

– Warum bloggst Du?

– Warum übst Du diesen Beruf aus? Und warum macht er Dir Spaß? Oder warum macht er Dir keinen Spaß?

Hah! Harte Nuss. Walnüsse. Mit nem Stein in der Mitte.

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3 Kommentare zu “Warum ist die Banane krumm?

  1. Aber „warum“ ist doch quasi die Mutter aller Fragen! In schriftlichen Interviews, wo der andere lange Zeit hat, sollte man das unbedingt fragen dürfen. Darum.

  2. Gilt diese Regel auch für Lehrer? Ich will ständig von meinen Schülern wissen, warum sie diese oder jene Entscheidung oder Zuordnung getroffen haben…

  3. Mich stört nicht so sehr das „warum“ als vielmehr die Kombination des warum mit „nicht“ – da schwingt dann ein leichter Vorwurf mit:

    Warum engagierst du dich net für die Umwelt?

    Dass man auf „warum“ vermutlich wenig spannende Antworten in einem Interview bekommt kann ich nachvollziehen, aber versuchen würd ich es dennoch ab und an. Kann man ja alles noch rausschneiden 🙂

    Viel Spass beim Strebern!

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