Die Eskapistin

Ich leide unter post-adoleszenter Bettverlustangst

Mallör sitt up’n lüttje Stäe

7 Kommentare

Hach, war dat ein schönes Wochenende! Obwohl zwei Leute doch fehlten (Krankheit und Stress verhinderten ein Erscheinen) verbrachten Kesro, Ika und ich beinahe zwei schöne Tage in Ostfriesland. So mit „zwischendurch einfach nur zurücklehnen und selig grinsen“, „sich völlig vollgegessen den Bauch streicheln“, „bis nachts im Garten sitzen und das Leben diskutieren“ und zugegebenermaßen einem kleinen Kater von allem, was wir so meinten trinken zu müssen. Und einem kleinen Unfall, als der 23 Jahre alte Mercedes, der uns durchs Land brachte, den Rückwärtsgang mit dem ersten Gang verwechselte und wir in Richtung Geländer rollten. Aber seitdem wissen wir: einen Mercedes macht nix kaputt – nicht einmal Metallstreben. Denn die liegen nun auf dem Grund des Siels, während der Mercedes keine wirklichen Beschwerden hat. Und wir auch nicht.

Lauschig, lauschig. Und so ruhig. Nur das Wasserplätschern und wir.

Lecker, lecker. Wenn Muttern Essen vorbereitet, bleibt keiner hungrig sitzen!

Gewöhnungsbedürftig, gewöhnungsbedürftig. Ika nach dem ersten Kruiden – einem ostfriesischen Kräuterschnaps – seines Lebens.

Mjam, mjam. Kesro dagegen: vollauf begeistert.

Schnaps, Schnaps. Da war die leichte Schräglage am nächsten Tag eigentlich kein Wunder mehr…

Luxus, Luxus. Aber bei nem Frühstück im Garten, mit allem, was das Herz begehrt, dem Blick in die Bäume und einem strahlend blauen Himmel, vergisst man den schweren Kopf ganz schnell. Ausser einer. Der ging noch vor dem Frühstück wieder ins Bett.

Idyllisch, idyllisch. Ditzum. Oder wie der Ostfriese sagt „Ditzm“.

Wasser! Wasser! „Es ist, als würde man auf dem Wasser stehen.“

Wundervoll, wundervoll. Wenn Engel reisen, scheint die Sonne. Laut Anzeige im Ort „29 Grad“, Sonne, laues Lüftchen.

Mjammi, mjammi! Verkauf der Ware der Landfrauen. Selbstgemachter Schnaps, Marmelade und Obst. In einer alten Mühle.

Salzig, salzig. Eigentlich sollten wir ja niemanden neidisch machen, aber der Dollart – ein Teil der Nordsee – zeigte sich von seiner einladenden Seite…


Lauschig, lauschig II. Da konnte man einfach nur noch da sitzen und geniessen.


Oder? Oder?

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7 Kommentare zu “Mallör sitt up’n lüttje Stäe

  1. Ja, es war wundervoll entspannt und lecker und toll und lustig! 🙂

    Und du hast das debile Frühstücksbild ins Internet gestellt!

  2. war echt tolles wetter. ich war am we in elsfleth, das ist echt so wie es klingt. 🙂

  3. Oh! Wann können wir vorbei kommen?

  4. Beneidenswert, beneidenswert. Und klingt definitiv nach Kopf- frei- Entspannung. 🙂

  5. Sei gewarnt, Ulrike: wenn Du weiter so unverschämt mit solch schönen Fotos Ostfriesland anpreist, steh ich irgendwann ohne Vorwarnung vor Deiner Türe – im Selbst-Einladen bin ich nämlich ganz gross 🙂

  6. Beide Daumen hoch für dieses Fleckchen Erde! Für Essen und Leute fehlt mir noch ein weiterer, wobei Kesro da ja aushelfen könnte. 😉

  7. Das sieht alles sehr nett aus. Und das ich Leute beneide, die das Meer direkt vor der Tür haben, hatte ich ja auch schon mal geschrieben… ;o)

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