Die Eskapistin

Ich leide unter post-adoleszenter Bettverlustangst

How to….

9 Kommentare

Wie erklärt man nicht-Bloggern eigentlich die Blogger-Welt? Wieso kommt man sich komisch vor, wenn man ihnen Dinge erzählt wie „Also Kesro sagt dies…“ und „Björn hat letztens dies erzählt“, „Julie ist das passiert“, „Lorelei macht den Test auch!“ oder „Oh, es regnet in Graz. Der arme Tigger!“? Warum erntet man irritierte Blicke, wenn man von Plänen berichtet, die man miteinander hat und auf die Frage „Und woher kennt ihr euch?“ mit „durchs Bloggen“ antwortet? Und warum fühle ich mich dann eher wie ein Nerd, denn wie ein kommunikativer Mensch mit einem kommunikativen Hobby?
Ooohje, was mache ich mir nur wieder für Gedanken in meinem KopfschmerzHeuschnupfengeplagten Hirn?

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9 Kommentare zu “How to….

  1. Ich mache den Test auch? Wer denn noch? (Und nein, es handelt sich nicht um einen Schwangerschaftstest!)

  2. es sollte eher ein überaus subtiles: „lorelei, du schaffst das!“ sein….

  3. Hmm. Also rein virtuell ist ja auch noch was anderes. Aber ich habe auch viele Bekannte, die einfach so weit weg sind, dass ein Blog ein netter Weg ist, auf dem laufenden zu bleiben.
    Außerdem: Sind Nerds nicht eigentlich eher die, die nicht kommunizieren? Ist Bloggen damit nicht eigentlich Gift für Nerds?
    Obwohl ich letzt doch feststellen musste, dass ich angeblich Nerd bin. Also vielleicht sind wir genau das, wer weiß 😉

  4. Hehe, das kenn‘ ich auch. Sehr irritierte Blicke. Dann kommt aber auch fast immer noch „Es ist doch total bescheuert, sein Leben öffentlich auszubreiten!“ 😉

  5. Ich erinnere mich da an den Tag, an dem ich Herrn Supersonic an der Uni angequatscht habe und seine Begleitung sich gewundert hat, woher ich so viel über beide weiß. :))

  6. ich finde es auch immer sehr schwer, das zu erklären. „du klebst also stunden am computer, ja? ist das nicht sehr einsam?“ – „nein, ich unterhalte mich da sehr angeregt. das ist geselliger als jede bierstube.“ – „wie geht das denn? da is‘ doch keiner.. oder wie?“… menschen, die solche fragen stellen, versuche ich das ganze aber auch gar nicht mehr zu erklären.

    auf der anderen seite habe ich aber sogar meine mutter inzwischen dazu bekommen, mein blog zu lesen und zu verstehen, was ein blog ist. gibt solche und solche. der blogger an sich versucht halt, möglichst wenig graue masse zu sein und kommt sich daher bisweilen etwas verloren in eben jener vor…

    ich tipp‘ mich hier um kopf und kragen.

    SCHLAND!

  7. Nerds? Wir? Neeee, soweit ist es noch nicht gekommen. Immerhin reden wir auch in der Realität mit vielen Menschen und nutzen das Bloggen doch vielmehr als eine Verarbeitung unserer Erlebnisse und Kommunikation und Diskussion über diese mit Freunden, die eben nicht immer greifbar sind. Und zudem lernt man noch viele nette Leute kennen. Auch wenn es mich manchmal etwas befremdet, wenn man über die Leute erzählt und sie in Wirklichkeit noch nie gesehen hat. Aber irgendwie ist man ihnen doch schon so nah.

    Und meine Mutter liest meinen Blog auch schon und ist sogar schon selbst auf der Suche nach neuen interessanten. Mein Vater war sogar schon mal kurz davor selber einen zu eröffnen, um die vielen Erlebnisse vom Bau preiszugeben.

    Bloggen hat eine gewisse Faszination!

  8. Mit wirklich schlimmer Nerdität hat das Bloggen mit all den dadurch entstandenen Bekanntschaften meiner Meinung nach nicht viel zu tun.

    Es ist schon irgendwie so, wie Björn es ausgedrückt hat. Ein Blog ist eine gute Möglichkeit, andere auf dem Laufenden zu halten und selbst auf dem Laufenden zu bleiben. Und wer sagt denn, dass man über seinen eigenen oder einen anderen Blog keine verwandte Seele finden kann? Zur Not kann man es ja auch immer noch als eine besondere Form des Networking bezeichnen.

  9. Meist lass ich das Wort „Blog“ weg und sag nur: „Meine Freunde“ – vermessen, da man sich über Blogs ja nur zum Teil kennt, aber da ich auch jenseits der Blogwelt Freunde überall in Deutschland hab, fragt da bei mir schon keiner mehr genauer nach.

    Letztlich ist Bloggen eine Frage von Vertrauen. Bisher wurde es noch nicht enttäuscht, und so geh ich weiter fröhlich naiv auf die Menschen zu, ob nun @work, privat oder eben virtuell.

    PS: Wie erklärt man „Ich hab mich über ihr Blog in sie verliebt.“ so, dass die Leut einen nicht schräg anschauen?

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