Die Eskapistin

Ich leide unter post-adoleszenter Bettverlustangst

Up and Down!

Ein Kommentar

Bewerbungen schreiben führt zu einer absoluten Achterbahn der Emotionen. Gestern vormittag noch war ich der halbwegsfesten Überzeugung, dass meine Bewerbungen eigentlich gar nicht so schlecht sind und meine Leseproben überzeugen müssen. Gestern Nacht wachte ich dann plötzlich auf, mein Mund war trocken, mein Magen ein Klumpen und ich schämte mich, überhaupt nur in Ansätzen daran gedacht zu haben, dass Unternehmen XY mich vielleicht für kompetent halten könnte. Auf dem Weg zur Arbeit, eingequetscht zwischen ein alkoholisiertes nicht mehr frisches Pärchen, dachte ich plötzlich: „Ach, doch Du bist gut.“ Bei der Arbeit dann „Nee, ich tauge doch nur zu Verkäuferin und das nicht einmal richtig…“ und nun zuhause, nachdem ich eine weitere Bewerbung geschrieben habe, um mein selbstauferlegtes MindestSoll zu erfüllen und heute abend Sex and the City sehen zu dürfen, denke ich immer noch: „Alles Mist!“  Ich wette, wenn ich gleich endlich was richtiges gegessen habe, sieht meine Stimmung wieder anders aus, nur, um heute nacht wieder in tiefste Panikattacken gestürzt zu werden.
Und dann ist es auch noch so warm, dass mich mein jährlicher Alptraum ereilt: Männer in Muskelshirts mit völlig ungestutzen Achselhaaren. Also Jungs: am besten ganz ab oder zur Not stutzen. Aber dieses triefende, das mir heute im Laden mehrmals begegnete: nee nee nee…..

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Ein Kommentar zu “Up and Down!

  1. Oh ja, furchtbar sowas! Und wie soll man herausfinden, was die normale und vernünftige Meinung ist?

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