Die Eskapistin

Ich leide unter post-adoleszenter Bettverlustangst

Fighting the evil fischkotze of death*

2 Kommentare

Dieser Tag war Hass. So richtig. Ich bewegte mich in einer Wolke aus Hass auf andere, mich, die Welt im allgemeinen und einer gefährlichen Mischung aus Aggression und unendlicher Müdigkeit. Es fing morgens an, eigentlich aber schon nachts: Nicht einschlafen können ist eine Qual. Noch schlimmer wird es, wenn wenn man irgendwann einschläft und dann alle – gefühlte – zwei Minuten wieder aufwacht. Aufgestanden, über mehrere 100 km erfahren, dass auch da der Tag nach „nicht gut“ aussehe (geteiltes Leid ist geteiltes Leid), zum Bus gerannt, eingestiegen und dort das vorherrschende Gefühl gehabt: wenn mir einer zu nahe kommt, laufe ich Amok. Und tatsächlich wagte so ein kleiner Pups mit einem riesigen L(ooser) auf der Stirn, mich anzusprechen: ob ich meine Musik leiser machen könne? (an normalen Tagen durchaus verständlich und kein Problem, heute für mich die Unverschämtheit des Tages) Ich guckte ihn an, setzte mir meine Stöpsel wieder ein und hörte weiter Musik – nix mit leiser machen und so. Ich fand mich super, mittlerweile schäme ich mich ein bisschen (aber immer noch nicht genug).
Mir tut dieser temporäre Autismus, wenn ich schlecht gelaunt bin, beinahe leid. völlig unfähig zu überlegen oder zu verstehen, wie es anderen gerade geht, benehme ich mich wie ein Elephant im Porzellanladen, der unglücklicherweise in einem Glashaus untergebracht ist. Nun ja, weiter: Kunden blöd, Chef blöd, Wetter blöd.
Mantra: Morgen wird ein besserer Tag, morgen kaufe ich mein Ticket nach Rheydt. Zu nicht blöden Menschen. Zu so gar nicht blöden Menschen.

* Diesmal keine Liedzeile, sondern der Name eines Samplers, von meinem Bruder zusammengestellt. Passte so gut. 

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2 Kommentare zu “Fighting the evil fischkotze of death*

  1. … 🙂

    … 🙂

    Alles wird gut.

  2. Kein Nachfolge-Beitrag über den Besuch in Rheydt? War Kesro auch so blöd wie Dein Chef? 🙂

    Also allein aufgrund „Fighting the evil fischkotze of death“ werd ich total neidisch auf Brüder, wie Du sie hast. Yeah, doin‘ the hard way! Obwohl, mein Bruder is auch ne coole Sau, den hab ich auch gar net verdient *g*.

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