Die Eskapistin

Ich leide unter post-adoleszenter Bettverlustangst

Weit weg

2 Kommentare

Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit stand ich im Bus, draussen goß es in Strömen und ich hörte samstagmorgendliche „Das-Leben-ist-gar-nicht-so-schlimm-Musik“ (Clueso), als mir ein Typ auf die Schulter klopfte und mir bedeutete, dass ich ihm im Weg stünde. Es dauerte einige Sekunden bis ich obiges begriff: Ich stand im Bus, es regnete und er wollte gerne an mir vorbei.
Wenn ich Musik höre (und eigentlich auch so), bin ich mit meinen Gedanken so weit weg, dass ich nichts mehr mitbekomme. Nur: Wenn ich danach wieder im „hier“ bin, stelle ich mir die Frage, ob ich gerade vielleicht mit mir selbst geredet oder blöd gegrinst habe. Was passiert nur mit mir, wenn ich doch 50% des Tages mit meinen Gedanken auf Halligen, Inseln, Schiffen oder an noch anderen Orten verbringe?

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2 Kommentare zu “Weit weg

  1. Hehe, das frag ich mich dann auch manchmal! 😉

  2. Mir geht das manchmal beim Autofahren so: Ein guter Song, laut aufgedreht, fein mitgesungen (komische Blicke der Leute an der Ampel inklusive) und dann fragt man sich, die man eigentlich die letzten fünf Minuten gefahren ist. Nicht gut 😉
    Da sind öffentliche Verkehrsmittel doch besser..auch wenn man verträumt grinst.

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