Die Eskapistin

Ich leide unter post-adoleszenter Bettverlustangst

Komm heut Abend zu mir, es gibt etwas leckeres zu essen!

4 Kommentare

Ich bin ein Genussmensch. Total. Mit gutem Essen kann man mich so unglaublich glücklich machen, dass es fast schon erschreckend ist. Und deshalb gönne ich mir manchmal Dinge, die an Dekadenz grenzen. Heute abend beispielsweise: Wachteleier (mit unraffiniertem Salz), Rotwein, frisches Brot vom BioBäcker* und Käse vom Bauernmarkt (einmal mit grünem Pfeffer und einmal mit Basilikum-Knoblauch). Ganz phantastisch. In diesem Sinne: Guten Appetit!!

* Für gewöhnlich hole ich mir jeden Dienstag ein ganzes Brot bei eben jenem Bäcker. Ich habe die ganze Woche was davon, es schmeckt sogar, wenn es nicht mehr ganz frisch ist und es ist so lecker, dass ich gerne Brot esse und nicht denke „bäh, schon wieder Brot.“ Ich fahre heute einen Tag verspätet zum Bäcker (Ostermontag hat doch alles etwas verschoben), betrete den Laden, die Verkäuferin lächelt mich an und sagt mehr als das sie fragt:“Ein Erwin?“ (das Brot heisst so), ich erstarre in der Bewegung, starre sie an und muss erstmal schlucken: man kennt mich schon! „Ich habe vorhin schon zu meiner Kollegin gesagt: „Die junge Dame war gestern gar nicht da, um ihr Brot zu kaufen.“ Ich bin immer noch völlig erledigt (weiss gar nicht genau, warum…) und frage sie – wahrscheinlich eher uncharmant -, ob sie sich das von allen Kunden merken könne und sie (hach, nun kommt was nettes): „Nein, aber sie freuen sich immer so über das Brot.“ Vielleicht doch eher peinlich, dass man als die, die sich über Brot freut bekannt ist… Aber es schmeckt soooo gut!

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4 Kommentare zu “Komm heut Abend zu mir, es gibt etwas leckeres zu essen!

  1. ulrike – die,die sich über das brot freut. mit dem namen hättest du locker bei der mit dem wolf tanzt mitspielen können^^

  2. Ich finde frisches Brot aber auch sehr lecker. Wechsel da immer zwischen zwei Sorten und werde manchmal auch schon erkannt. Mein Geheimtipp: Kartoffelbrot!

    Ulrike, du bist nicht allein!

  3. Frisches Brot ist notiert! Ebenso wie Frischkäse! Ebenso wie die Verbannung von Milchreis!

  4. Mich erkennt man im Fressnapf (ist direkt unter der Firma, und ich kauf da halt dauernd Babykatzenfutter) schon an der Stimme – kein Wunder bei meinem deutschen Dialekt hier im Süden Österreichs. Da fragen die Verkäuferinnen teilweise durch die Regale, wie es meinen beiden Katzis geht 🙂

    Im Lokal weiss man, was ich trinke („Marillenpago auf einhalb aufgespritzt mit Leitungswasser“ – das spart durchaus einige Sekunden, wenn man das per fragendem Blick und Nicken klären kann), mein Bank-Mensch kennt meine KTO-Nummer auswendig und füllt mir meine Formulare schon aus, wenn er mich in der Schlange stehen sieht, und der English-Lehrer konnte sich nach einem vollen Jahr Pause an mich erinnern.

    Manchmal ist es von Vorteil, wenn man aus der Masse der Gewöhnlichen herausragt, und sei es auch nur wie bei mir durch eine verwuschelte Frisur, den Piefke-Dialekt und den irren Blick 🙂

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