Die Eskapistin

Ich leide unter post-adoleszenter Bettverlustangst

TV & Me

5 Kommentare

Ich habe es gestern versprochen und hier nun mein Bericht „Wie ich ein großer Fernsehstar wurde“ oder zumindest „Wie eine Kamera in meiner Wohnung war“.

Letzte Woche bekam ich von zwei Studenten eine Mail, die an der Uni Bremen in dem Fach „Digitale Medien“ ihre Masterarbeit schreiben/erarbeiten. Die beiden drehen einen Film über Blogger, ihre Gewohnheiten, ihre Schreib-Arbeit und wie das Internet somit domestiziert wird. (Wer die beiden übrigens unterstützen möchte: es gibt hier eine Umfrage, die ihr ausfüllen könnt; die beiden werden sich sicherlich sehr freuen und haben es wirklich verdient.)
Nun gut, wir hatten einen Termin für Sonntag Mittag abgemacht und ich muss sagen: ich war nervös (obwohl ich eine fucking Rampensau bin!) und ziemlich durch den Wind. In einer Mail hatten sie mich schon ein bisschen vorbereitet und mir gesagt, ich solle überlegen, was mir wichtig sei und dies vielleicht kurz vorstellen. Tolle Wurst! Was ist mir wichtig? Ich überlegte hin und her – die Frage scheint so einfach und wenn man dann davor steht, weiss man: nichts. Ergebnis war dann aber: meine Freunde. Sie sind auch da, wenn die Bundesliga Sommer/Winterpause hat, ertragen meine Launen und erkennen oft die Notwendigkeit eines Besäufnisses – und stehen mir bei. Krux an dieser Sache: alle hatten sich ausgerechnet an diesem Wochenende auf zu ihren Eltern, Freundinnen, Freunden oder dem Hurricane gemacht – nur Philipp (lobend erwähnt! Danke! Und auf einem der unten verlinkten Bilder zu sehen) war da und sagte dann vor der Kamera eine paar schmeichelnde Dinge über mich.

Vorher wurden mir vor der Kamera ein paar Fragen über meine Blogging-Gewohnheiten gestellt, also: wie kommen mir meine Ideen, wo schreibe ich, zensiere ich (oohja!)? Dann wurden mir noch ein paar Fragen über Blog-Netzwerke gestellt, ob ich schon Blogger persönlich durch die Blogs kennengelernt hätte (ho! ho! ho!) und ob ich einige gerne mal kennen lernen wollen würde (alle!).
Anschliessend wurden noch ein paar Photos gemacht, die ihr hier, hier, hier und hier bewundern könnt.

Den Film gibt es dann evtl auf DVD, ganz sicher aber im Internet zu bewundern. Wenn es soweit ist, sage ich natürlich Bescheid und alle können meine unglaublich reflektieren Aussagen über Mädchen-Blogs, Cafeten-Gespräche, das Subproletariat und rosa Tagebücher sehen und hören.

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5 Kommentare zu “TV & Me

  1. Sehr lässig! Für mich wär das Rampenlicht nix, aber Du kommst da sicher gut bei weg. Und Respekt an Philipp! Mal sehen, ob mich der Film eines Tages anlacht, wenn ich mal wieder eine ausgefallene DVD such…

  2. ohne fezzy waerst du nix.

    der plan steht. mach dich bereit.

  3. SUBPROLETARIAT! herrlich.
    und in ferner zukunft machen wir einfach ein „all you can meet“ und treffen uns alle.
    das wird sicher….amüsant.

  4. sag mal, du hast doch nicht extra deine bude geputzt für den film bzw. die fotos? ich freue mich schon sehr auf die dvd bzw. den film im netz, es klingt wirklich verdammt interessant. und fezzy ist und bleibt einfach wunderschön und verdammt photogen. er scheint wirklich die zweitsüsseste katze der welt zu sein… *duckundweg*

  5. hui, sehr interessant! bin gespannt auf den film.
    und das mit dem „all you can meet“ find ich auch ne gute idee.. (allein für den titel, respekt, so früh am morgen so kreativ)

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