Die Eskapistin

Ich leide unter post-adoleszenter Bettverlustangst

Oh Nein! Was habe ich da gesagt??

8 Kommentare

  • Gestern an der Bushaltestelle: eine kleine Gruppe von Mädchen. Plötzlich schreit die eine:“Du willst doch was von Martin.“ Die andere:“Und Du willst was von Björn!“ Großes Geschrei, wie man Geheimnisse so weiter erzählen könne. Und ich frage mich: Als ich so klein (ca 11 Jahre) war, was meinten wir mit „was von dem anderen wollen“?
  • Gerade ein interessantes Telefongespräch:“Wenn Du diesmal nicht möchtest, dass er geht, dann lass doch einfach mal die Hosen fallen.“ Begebe ich mich auf das Niveau der kleinen Mädchen, wenn ich hier ob der Zweideutigkeit süffisant lächel? Denn gemeint war:“Sag ihm einfach: Bleib hier.“
  • Wie verrückt sind wir Single-Frauen (um mal einen beliebten Begriff aus Sex and the City zu verwenden) eigentlich, dass wir denken, es sei die tollste Sympathie-Erklärung, die man einen Mann machen kann, zu sagen:“Du darfst meinen Kühlschrank mitbenutzen„?
  • Seit wann denken Männer, dass „Lass uns mal nen Kaffee trinken,“ bedeutet:“Schlaf mit mir.“? (Hätte ich dann einen Verschleiß am anderen Geschlecht – unglaublich!)
  • Herr B., Liebling aller Zeitbörsianer, ich sehe sie!

    *So if its true, that love will never die, then why do the lovers work so hard to stay alive?*

    Advertisements

    8 Kommentare zu “Oh Nein! Was habe ich da gesagt??

    1. Und da komme ich ins Spiel. 😉

      Wer da jetzt nicht ein Insider ist, hält mich für ein Schwein.

      Mist. Diese Fettnäpfchen immer. 🙂

    2. Liebster Knurrunkulus! Meine Strafe war die nicht-Erwähnung in diesem Eintrag. Gerne hätte ich über unseren wunderschönen Tratsch heute morgen gesprochen, aber da fiel mir wieder ein, was Sie getan haben… Dinge, die so unaussprechlich sind, dass sie sogar unschreibbar sind…

    3. Muss ich das jetzt etwa mit einem Kaffee wieder gutmachen? Das wäre natürlich so richtig schön old-school.

      Aber sooo schlimm war’s ja nun auch nicht. Viel schlimmer wäre es doch, was „LOST“-Enthüllungen betrifft, gewesen, wenn ich dir erzählt hätte, dass …

      … ups, nee, also: Grad so gerettet.

    4. „Lass uns mal ’nen Kaffee trinken gehen“ bedeutet aber mindestens „Vielleicht will ich bald mit dir schlafen“! Deswegen sag ich da nie ja! 😉

    5. so, ihr seid jetzt schuld daran, dass ich nie mehr eine freundin fragen werde, ob sie einen kaffee mit mir trinken geht. ich werde vereinsamen. das habt ihr jetzt davon. mache mir jetzt erst mal einen kaffee.

    6. Von Freundinnen und Freunden war bei mir nicht die Rede. Die dürfen fragen und werden sogar von mir gefragt. Aber bei „Fremden“ muss man da ganz vorsichtig sein 😉

    7. und was muss ich sagen, wenn ich wirklich nur einen kaffee trinken möchte mit einem knuffigen mädel? also wirklich ohne hintergedanken? vermutlich: „hey schnecke, poppen?“

    8. tja, das ist dann ja die frage! es herrschte großes entsetzen, als ein kommilitone auf die frage „wollen wir einen kaffee trinken gehen?“ antwortete:“nee, lass uns das mal auf der platonischen ebene lassen.“ (diese Begegnung fand nach einem Seminar statt. Sie kannten sich also!)
      vielleicht sollte man kaffee durch kakao ersetzen; oder irgendwelche gesten vereinbaren?

    Kommentar verfassen

    Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

    WordPress.com-Logo

    Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

    Twitter-Bild

    Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

    Facebook-Foto

    Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

    Google+ Foto

    Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

    Verbinde mit %s