Die Eskapistin

Ich leide unter post-adoleszenter Bettverlustangst

Ein Schiff in der Nacht war schöner als alles andere auf der Welt

2 Kommentare

Diesmal kein Liedtitel/Text. Nein, diesmal Literatur. Denn ich kann auch lesen. Und da ich ja angehende Historikerin bin und somit panische Angst vor Plagiatsvorwürfen habe: Duve, Karen: Regenroman: Frankfurt/Main: 2002: 189f. Heute zum zweiten Mal vollendet, immer wieder gut…

Vier Dinge, auf die ich aufmerksam machen muss (Die zehn Dinge die ich an Dir hasse kommen morgen. Muss noch überlegen, wer „Dir“ ist):

1. Ich habe jahrelang neben einem Bordell gewohnt ohne es zu wissen. Ich meine nun nicht den Mopszüchter aus meinem Heimatkaff (wir kennen die Geschichten..), NEIN! Zwischen Uni und meiner alten schnuckeligen Wohnung: Team Paradies… Und eine Frage, die sich anschliesst: Warum kennt mein Bruder die wirklich sehr professionelle (inkl. Preisliste und „Spezialitäten) Homepage von den Damen? Wir lachen über gb und andere Dinge in Dortmund und müssen feststellen, dass unsere Provinz das auch kann. Vielleicht gibt es hier auch bald eine Dönerbude, die sonntags auch noch nach neun auf hat? Punkt 2.

2. Gestern. Ulrike kommt in Oldenburg am Bahnhof an. Hunger. Lust auf totes Tier und Knoblauch. Döner. Denkt sich, nicht mit dem Bus zu fahren, sondern nach Hause zu laufen und unterwegs einen Döner abzugreifen. Geht nicht. DÖNERIUM geschlossen. Sind wir eine Stadt oder eine Stadt? Darf man hier um kurz vor zehn keinen Hunger mehr haben?

3. Ich bin für Studiengebühren. Ich erwähnte es schon mal. Aber warum denken alle, dass man als Student gleich gegen die Gebühren ist? Gestern im Zug. „Ach, Du studierst? Gib mir mal Deine Email-Adresse, damit ich Dich in unseren Aktionsmailverteiler aufnehmen kann.“ Ähm, hust… Ich habe dann einen auf Landei gemacht „Ich habe kein Internet.“ Totaler Scheiss, kam auch nicht so gut an. Nun ja.. Das Heft „Wie ich Befürworter von Studiengebühren platt mache“ war dann aber ganz interessant. Merkwürdige Argumentationsstrukturen und Verdrehung der Tatsachen.. Aber die sind ja eh auch auf der anderen Seite nicht so gut. Diese Pöbeldiskussionen nerven doch! Und ich zitiere meinen Ausbruch in einer nicht erwähnten Zeitschrift: „Mit der richtigen Finanzierung ist auch das möglich.“ Also nicht immer nur mosern, sondern machen, liebes Aktionsbündnis.

4. Es ist kalt. Und zwar richtig. Heizung ist noch nicht an, aber die Spinnen wollen schon wieder ins Haus. Gerade ein Exemplar im Schlafzimmer gekillt. Wo sind die Männer, wenn man sie braucht?

*If looks could really kill, then my profession would be staring*

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2 Kommentare zu “Ein Schiff in der Nacht war schöner als alles andere auf der Welt

  1. wenn dummheit schuhe tragen wuerde – sie waeren rot
    und
    joerg immendorf

    noch fragen hauser?

  2. noch ein lüneburger. fehlte beim steckbrief.
    dummheit TRÄGT schuhe – und rucksack. und ab und zu shorts. und manchmal nichts. ein chamäleon – eine gefahr.

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