Schlagwort-Archive: Leipzig

Das große Warten

Mit solch einem Ausblick kässt sich das Warten natürlich leichter ertragen.

Mit solch einem Ausblick kässt sich das Warten natürlich leichter ertragen.

Unser Büro liegt an einer recht vielbefahrenen Kreuzung. Und laut Lärm-Atlas ist dort auch recht viel los; glücklicherweise höre ich bei geschlossenem Fenster nicht allzuviel davon. Aber ich sehe viel. Und ich sehe ja gern. Besser: Ich beobachte gern. Ich bin einfach so unfassbar neugierig. Weiterlesen

Das Fahrradfahren

Schon häufig mit dem Fahrrad langgefahren. Alles für das große Ziel!

Schon häufig mit dem Fahrrad langgefahren. Alles für das große Ziel!

Ich gebe es zu: Ich sehe auf dem Fahrrad grausam aus. Wie bei jeder körperlichen Betätigung habe ich sofort ein rotes Gesicht, das nicht einmal mehr als niedlich bezeichnet werden kann. Ich werde nach einer Stufe, 137 Metern oder drei Liegestütze zu einer Art Reinkarnation von Dr Zoidberg – dem Krebs aus Futurama, für alle Ungläubigen. Weiterlesen

Beziehungsstatus: ziemlich verliebt

Große Liebe. Hin und wieder bewölkt.

Große Liebe. Hin und wieder bewölkt.

Der geneigte Leser weiß um meine Beziehung. Es handelt sich dabei um keinen Mann (das wäre in Anbetracht der Auswahl auch wohl zu schön), es handelt sich um eine Stadt. Leipzig. Nun, ich habe hier schon viel über die Stadt geschrieben, werde aber die Möglichkeit noch einmal nutzen. Denn heute bin ich zwei Jahre in Leipzig. Und das ist eine durchaus beeindruckende Zahl. Wir werden zur Feier des Tages gleich erst einmal feiern und Käsekuchen essen. Weiterlesen

In eigener Sache: Kater in Leipzig entlaufen

Wilhelm WalterIch bin kein einsamer Mensch. Ich habe Freunde und Familie und nette Kollegen und viele Bekannte. Aber ich wohne allein. Das mag ich eigentlich. Denn wenn ich nach Hause komme, habe ich meine Ruhe. Niemand, der mich fragt, wie mein Tag war, was man mir jetzt Gutes tun könnte oder sowieso. Wenn ich nach Hause komme, dann ist da meist erst einmal eine halbe Stunde Tee trinken, Stille genießen, den Kater kraulen und mit ihm Fußball spielend durch die Wohnung toben. Weiterlesen

Wie ich mich einst in Frankfurt verlief

Ein Gleis - so viele Richtungen.

Ein Gleis – so viele Richtungen.

Ich bin in den vergangenen Tagen ein wenig herumgereist. Arbeitstechnisch. Das macht Spaß, ist interessant und es schadet ja auch nicht, hin und wieder den Hintern aus dem Wipp-Bürostuhl zu erheben. Leider – und wir kommen wieder einmal zu einer meiner Schwächen – habe ich einen Orientierungssinn wie ein Kompass, den man in Magnetstaub geworfen hat. Setzt mich irgendwo aus, ich werde nie zurückfinden. Und mit “nie” meine ich: nie. Weiterlesen